Hallo ihr Lieben,
heute habe ich ein paar Eindrücke vom Veggie-Street-Day aus Dortmund für euch. Denn gestern war es ja so weit, bei strahlendem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen trieb es sehr viele Leute in die Dortmunder Innenstadt.
Ich habe heute gelesen, dass es mehr als 60 Stände waren und somit einige mehr als in den letzten Jahren. Die Aussteller verteilen sich um eine Kirche herum und sind in diesem Jahr sozusagen auf zwei Ebenen gewesen. Wobei der obere Bereich mit der Hauptbühne auf der Showkochen, Musikeinlagen und Gewichte heben veranstaltet wurden ist auch der belebtere gewesen, was mir für die Aussteller im unteren Bereich ein wenig leid tat. Als jemand, der sich tagtäglich mit den Themen vegetarische/vegane Ernährung auseinandersetzt und viele Firmen dadurch kennt, gab es wenig neues zu entdecken, aber es ist immer wieder schön neue Programme und neue Produkte zu entdecken und zu probieren. So haben wir Rote-Bete-Chips gegessen, die unglaublich lecker waren – auch wenn es sich vielleicht auf den ersten Blick etwas seltsam anhört. Ich kann nur sagen unglaublich köstlich!
Es gibt immer viel zu sehen, zu probieren und zu genießen – von grünen Smoothies, über Burger, Döner, „Fisch“-und Schnitzel-Brötchen und unsere heißgeliebten Hotdogs. Natürlich darf auch Kuchen und Eis nicht fehlen und so gab es für jeden etwas leckeres zu essen. Leider muss ich auch wirklich große Kritik äußern, denn ich hätte soooo gerne am Nachmittag einen Hotdog gegessen und später noch ein Stück Kuchen, aber *Liebe Veranstalter* ihr wisst doch, dass viele Leute kommen, dann sorgt doch bitte auch dafür, dass man zu jeder Zeit etwas zu essen bekommt! Denn als sich die Schlange am Hotdog-Stand gelöst hatte, lag dies schlicht daran, dass der Stand restlos ausverkauft war – und das am frühen Nachmittag!
Das ist ein großes Manko der Veranstaltung, denn wenn man etwas essen möchte, dann muss man sich in eine mindestens 20 Meter lange Schlage stellen – und das bei fast allen Ständen, bis auf ganz wenige, wo niemand ansteht und das muss dann wohl auch seinen Grund haben. Diese Schlangen sind dann aber auch so verteilt, dass man die restlichen Stände kaum oder nur indem man sich durch mehrere Schlangen drängt erreicht. Das ist wirklich schade, denn das trübt das Erlebnis sehr.
Denkt bitte jetzt nichts falsches, ich hatte einen wirklich schönen Nachmittag mit meinem Freund und einer guten Freundin dort und wir haben viel gesehen und die Atmosphäre sehr genossen, mit dem ein oder anderen netten Standbesitzer gesprochen, viele Informationen mitgenommen und ich bin nun stolzer Besitzer eines grünen Buttons mit der Aufschrift: „Tiere essen ist doof!“ (was sich NICHT auf das Buch Tiere essen von Jonathan Safran Foer bezieht , obwohl es bei mir schon seit Monaten herumliegt und sich mit meinem Magen so gar nicht verträgt)
Ich finde es immer sehr schön die verschiedenen Stände mit Lebensmitteln zu besuchen, welche die (vegetarische/vegane) Ernährung bereichern. Eben wie die oben erwähnten Rote-Bete-Chips, oder auch Öle, Müsliriegel und viele, viele andere Dinge. Das ist spannend und man findet immer tolle neue Sachen.
Die Wand der veganen Überzeugungen. Ansonsten gibt es immer viele Stände zum Thema Tierschutz und –recht. Dort ist immer noch sehr viel Aufklärung notwendig und sinnvoll aber ich muss gestehen das mein empfindlicher Magen die vielen Bilder mit halbtoten Tieren nicht so gut verträgt und auch Kuscheltiere, welche in Pressen gedrückt und mit Blut beschmiert sind, sind nicht sehr nach meinem Geschmack.
So habe ich viele schöne Eindrücke mitgenommen und ich hoffe wirklich, dass mein Beitrag keinen falschen Eindruck hinterlässt! Denn es war ein sehr schöner Nachmittag und ich freue mich auch schon jetzt auf den nächsten Veggie-Street-Day aber dann hoffe ich trotzdem das es etwas besser organisiert ist, so dass man nicht ewig an Schlagen stehen muss und auch am späteren Nachmittag noch etwas zu essen bekommen kann